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Was soll ich sagen? Ich bin keine Vielschreiberin, keine Schriftstellerin, aber manchmal etwas mitteilsam. Irgendwo muss man seine Gedanken und Gefühle ja ablassen können, und hier belästige ich wenigstens niemanden damit - denn es muss ja keiner lesen! *g*

Hier steht nur ganz alltäglicher Kram, ich bin nicht krank oder in ganz schlimmen Schwierigkeiten, es passiert in meinem Leben auch nichts besonders Aufregendes.  Also kann keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt! LG, MJ

Alter: 37
 



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27.1.12 15:13


27.1.12 15:05


Pseudonyme für die Kurzen

Da ich als Mutter dafür verantwortlich bin, meine Kinder zu schützen, nenne ich ihre Namen natürlich auch nicht öffentlich. Wenn man aber trotzdem über sie berichten will, weil sie einfach toll sind und sie einen so stolz machen, braucht man Pseudonyme. Also wie kann ich meine Schätze nennen?
 
Wenn ich von ihnen zusammen erzähle, benutze ich für sie Ausdrücke wie:
Jungs, Kids, Kinder, Zwerge, Kurze, Terrortruppe, Rabauken, meinetwegen auch Rasselbande (obwohl ich den Ausdruck so gut wie nie benutze, keine Ahnung, warum), Schlingel, Lümmel, Kleine, Mäuse, Schätze...
 
Wenn ich nur von einem oder zwei von Ihnen erzähle, sind die Möglichkeiten etwas begrenzt:
Der Große, der Mittlere, der Kleine,
der Älteste, der Mittere, der Jüngste,
Nummer 1, Nummer 2, Nummer 3 (denn ich bin die Kapitänin, und sie sind meine Offiziere in der Reihenfolge ihrer Geburt (angelehnt an "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert", wo Captain Picard seinen ersten Offizier auch immer "Nummer 1" nennt) - mein Mann ist der Kabinensteward *g*)
 
Mehr fällt mir da jetzt leider nicht ein, aber ich denke, das reicht so auch aus. Ansonsten erweitere ich die Liste einfach...
 
Und wem die Ausdrücke zu unpersönlich sind, der kann ja wegschauen, ich liebe meine Kinder, nehme es daher lieber in Kauf, unpersönlich und kalt zu klingen, als aus falsch verstandener Liebe ihr Privatleben öffentlich zu machen. Ich bin freiwillig in diversen sozialen Netzwerken, ich weiß auch um die Konsequenzen, die das veröffentlichen von Daten auf zum Beispiel Facebook haben kann, und habe basierend auf diesem Wissen meine Entscheidung getroffen. Meine Kinder können sie noch nicht treffen, weil sie die Tragweite, die so etwas haben kann, noch nicht verstehen können. Denn auch wenn ich strenge Privatsphäre-Einstellungen habe, wer garantiert mir, dass meine Daten, wenn ich mein Profil irgendwo lösche, auch garantiert komplett gelöscht werden? Wie kann ich sicher sein, dass die Betreiber der Seiten Namen und so weiter nicht doch noch irgendwo gespeichert haben? Daher werde ich mich hüten, auch in geschlossenen privaten Bereichen ihre Namen irgendwo zu veröffentlichen! Das bin ich meinen Kindern schuldig, denn sie sollen irgendwann, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden können, was sie von sich preisgeben. Es gibt auch viele Erwachsene User, die nur unter Pseudonymen surfen, also warum soll ich meinen Kindern das Recht verwehren? 
 
Warum ich das schreibe? Einer meiner Schwager meinte, wenn ich meine Kinder "Nummer 1" und so weiter nenne, klänge das nach Auschwitz. Ich bin unter meinem richtigen Namen bei Facebook, wenn ich die Vornamen meiner Kinder poste, sind ihre vollen Namen im Netz. Das will ich nicht! Und der Kommentar kommt ausgerechnet von jemandem, der nur seinen Vornamen preisgibt... 
 
Und was Spitznamen angeht: Klar haben meine Mäuse auch Spitznamen, aber die sind privat und den Zwergen unter Umständen auch peinlich. Also nennen nur mein Mann und ich sie zu Hause so. Andere Personen, auch Freunde, müssen die nicht unbedingt kennen (denn es sind die Freunde von meinem Mann und mir, nicht die der Kinder).  
24.1.12 15:04


22.1.12 14:43


22.1.12 14:40


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